Newsletter 03/2009

Inhalt

  1. Fest
  2. Neuer Studienplan ab WS09
  3. Kollektivvertrag
  4. Frühstück
  5. Metalab
  6. Novelle des Universitätsgesetzes

Fest

Wie jedes Jahr feiern wir im Anschluss an den Beginners' Day gemeinsam mit der Fachschaft Wirtschaftsinformatik den Beginn des neuen Semesters.

  • Ort: In den Räumlichkeiten der Fachschaft Informatik und vor dem Treitl HS
  • Wann: Do, 1.10.2009, 20:00
  • Was: Den Anfang des Semesters und den Beginn eines neuen Lebensabschnitts für einige 100 Erstsemestrige.
  • Wie: Mit vielen gemütlichen Couches, günstigen Getränken und natürlich guter Laune.

Neuer Studienplan ab WS09

Ab dem kommenden Wintersemester gibt es einen neuen Studienplan, der einige Änderungen mit sich bringt. Das Bachelorstudium Data Engineering & Statistics läuft aus und kann nicht mehr inskribiert werden, dafür gibt es einen neuen Information Engineering Schwerpunkt im Bachelorstudium Software & Information Engineering. Außerdem wurden viele Lehrveranstaltungen gestrichen, verändert und hinzugefügt. Weiters gibt es natürlich auch eine Liste der Änderungen und Übergangsbestimmungen. Die alten Übergangsbestimmungen aus 2006 bleiben ebenfalls weiterhin bestehen, alle bereits absolvierten Pflicht- und Wahlfächer verfallen nicht.

Kollektivvertrag

Anfang Mai ist für alle MitarbeiterInnen der TU Wien ein neuer Kollektivvertrag in Kraft getreten. Dieser sieht vor, dass studentische Mitarbeiter (TutorInnen und StudienassistentInnen) nur noch maximal vier Jahre angestellt werden können. Obwohl der Vertrag explizit vorsieht, dass bestehende Arbeitsverträge nicht berührt werden, hat die TU nachträglich alle Arbeitsverträge "einvernehmlich" befristet, (das heißt: "Wer nicht unterschreibt, wird gekündigt.") um alle in den neuen Kollektivvertrag zu zwingen, auch wenn sie dabei ihre Anstellung verlieren. Weiters wird speziell auf der Fakultät für Informatik versucht, illegale Kettenverträge über jeweils ein Jahr zu etablieren. Wir haben uns auch mit Gewerkschaft, Arbeiterkammer und Betriebsrat zusammengesetzt um die Rechtslage zu klären. Das Ergebnis lässt sich kurz zusammenfassen: "Die TU weiß, dass es rechtlich bedenklich ist, aber dagegen tun kann man nichts". Wir werden auf unserer Homepage in den nächsten Tagen auch noch einen ausführlichen Text dazu ausarbeiten. Übrig bleibt ein bitterer Beigeschmack und dass sich jeder überlegen sollte, ob er/sie in Zukunft an der TU arbeiten will.

Frühstück

Da wir wissen, wie knapp es in der Früh werden kann und auch wir die Erfahrung machen durften, mit leerem Magen einer trockenen Vorlesung zu folgen, wollen wir wieder ein wöchentliches Frühstück organisieren, zu dem ihr alle eingeladen seid.
Das Frühstück soll aber nicht nur dazu dienen Euch durchzufüttern, sondern Euch auch noch die Möglichkeit bieten, uns Fragen zu stellen und Eure Sorgen mit uns zu teilen.

Die genauen Zeiten stehen noch nicht fest, aber es wird wahrscheinlich wieder zu angemessener Tageszeit vor oder nach einer Vorlesung des ersten Semesters in den Räumlichkeiten der FSINF stattfinden.

Für genauere Information beachtet bitte die Ankündigungen auf unserer Homepage.

Metalab

Journey to the end of the night

Nachdem die erste Journey to the end of the night in Wien ein großer Erfolg war, startet die zweite am 17. Oktober 2009 um 18:30. Eine aktuelle Übersicht gibs im Wiki.

Workshops

Im Metalab, einem Wiener Hackerspace, finden ua. laufend Workshops statt, die diverse Themen umfassen (von Programmieren, OpenGL bis hin zu Fotographie und Nähen für Anfänger). Nähere Information findest Du in der Jukebox bzw. im Kalender.

Novelle des Universitätsgesetzes

Mit dem neuen Studienjahr tritt auch die Novelle des Universitätsgesetzes in Kraft. Enthalten sind unter anderem:

  • Eine massive Aufwertung des Rektorats. So kann es z.B. Studienpläne nach Belieben untersagen, ändern oder neu einsetzen.
  • Eine Aufwertung des Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen sowie eine minimale Frauenquote von 40% in allen Gremien der Universität.
  • Weitere Entwertung der Kompetenzen des (demokratisch gewählten) Senats zusammen mit einer Aufwertung von Mittelbau im Senat. ProfessorInnen haben nur noch 50%, nicht mehr mehr als 50% der Stimmen im Senat.
  • Aufwertung der Leistungsvereinbarungen, die mit dem Ministerium vereinbart werden. Damit hat das Ministerium eine größere Macht über die vermeintlich autonomen Universitäten.
  • Der (nicht demokratisch gewählte) Universitätsrat bestellt nun das Rektorat.
  • Qualitative Zugangsbeschränkungen für Masterstudien.
  • Studienpläne müssen nun eine Studieneingangsphase beinhalten.
  • Insgesamt also erneut ein Schritt vor und zwei Schritte zurück.