Informatica Feminale 2012

Posted on 30.06.2012 by dennis

Auch dieses Jahr findet wieder die Sommerhochschule “informatica feminale” von 31.7. - 04.08.2012 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg statt.

Es wird auf dieser Sommerhochschule ein großes Angebot an Workshops und Vorlesungen geben. Die Zielgruppe sind Frauen aus dem Bereich Informatik, sowohl Studienanfängerinnen, als auch jene, die schon länger studieren und/oder berufstätig sind.

In den Workshops werden unter anderem Themen wie “Work smarter, not harder: Werkzeuge und Methoden, die Java Entwicklerinnen das Leben leichter machen”, “Android Apps entwickeln”, “Positionierung von Frauen in Männerteams” und noch vieles mehr aus den Bereichen etwa Selbst-, Berufs-, Software- und/oder Projektmanagement, behandelt. Es gibt auch ein Rahmenprogramm, dass Vorträge und Exkursionen beinhaltet.
Die Lehrenden kommen von verschiedenen nationalen und internationalen Universitäten. Auch Kolleginnen von der TU Wien sind vertreten und bieten zum Beispiel folgende Kurse an:

“Einfache Webseitengestaltung mit Typo3 CMS - Grundkurs”, “Einfache Webseitengestaltung mit Typo3 CMS - Aufbaukurs”

Genauere Informationen zu allen angebotenen Kursen findest du im Kursbuch der “informatica feminale”.

Vergangenen Sommer hat die Fachschaft Informatik einigen Studentinnen durch Übernahme der Teilnahmekosten ermöglicht an der “informatika feminale 2011” teilzunehmen. Da die Rückmeldungen sehr positiv waren, wird es diese Förderung auch diesen Sommer geben.

Im Anschluss an diesen Ankündigungstext ist der Bericht von den Kolleginnen, die vergangenes Jahr gefahren sind.

Die Fachschaft Informatik möchte gerne auch dieses Jahr wieder für fünf Studentinnen der Informatik die Vorraussetzung schaffen an diesem Programm teilzunehmen und übernimmt daher die Teilnahme-, Fahrt- und Unterkunftskosten für diese Personen. Wir würden uns im Gegenzug sehr darüber freuen, wenn die Teilnehmerinnen für das Todos, die andere Studierendenzeitschrift, und für unsere Homepage einen Artikel über die Feminale verfassen könnten.

Wenn Du Interesse an der Teilnahme hast, dann schau bis zum Freitag 13. Juli bei uns in der fsinf vorbei. Die Plätze werden nach einem “first-come-first-serve” Prinzip vergeben.


Impressionen aus dem Vorjahr: die “informatica feminale 2011”

Der Einladung der Fachschaft Informatik zur “informatica feminale 2011” folgten drei Informatik-Studentinnen der TU-Wien. Und so machten sich Dea, Christina und Sandra auf den Weg nach Furtwangen, ein kleines Nest mitten im Schwarzwald nahe der Ursprungsquelle der Donau.

Die einwöchige Veranstaltung ist eine Sommerhochschule von und für Frauen aus dem IT-Bereich. Die Teilnehmerinnen setzen sich aus Bakk.-, Master-Studentinnen sowie berufstätigen Frauen zusammen. Da die größte Ablenkung das dort grasende Fleckvieh war, eignete sich der Standort perfekt zum Studieren.

Das Programm bot einerseits Kurse mit technischem Schwerpunkt (wie Erweiterung von Programmierkenntnissen in diversen Sprachen) und andererseits Softskill Workshops. Die Größe der Gruppen variierte von drei bis zwölf Teilnehmerinnen, zusätzlich wurde das Lernmaterial zur Verfügung gestellt. Insgesamt herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre zum Arbeiten und Netzwerken.

Jeder Tag war von 9 bis 18 Uhr mit Kursen verplant, danach gab es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen und Ausflügen. In den Pausen versorgte uns das Organisationsteam mit Snacks und Getränken.

Vielleicht stellst du dir jetzt die Frage “Wieso tut man sich das in den Ferien an?” Es hatte bestimmt jede von uns verschiedene Gründe, die Förderung der Fachschaft war aber sicher ausschlaggebend. Außerdem war die Informatica Feminale eine gute Chance, das eigene Know-How aufzubessern und einmal nur unter Frauen zu studieren.

Besonders beeindruckend war es, erfolgreiche Technikerinnen aus dem Berufsleben kennen zu lernen. Gerade als Frau in einer Männerdomäne ist es unserer Meinung nach wichtig, verschiedene weibliche Vorbilder zu erleben und deren Ansichten und Lebenswege aus erster Hand zu erfahren.

In privaten Gesprächen, beim Netzwerkabend oder zwischendurch in der Cafeteria, gaben sie uns wertvolle Tipps für unsere Zukunft.

Definitiv würden alle von uns wieder eine Sommerhochschule besuchen, da wir im Unialltag selten die Möglichkeit haben uns in entspannten Kleingruppen interessanten Themen zu widmen. Die Dozentinnen waren auch sehr bemüht Detailfragen zu beantworten und Unklarheiten zu beseitigen.

Unsere Empfehlung: Falls du in die Zielgruppe fällst und Zeit haben solltest, bewirb dich umbedingt!